Gedenken zum 9. November

Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“, so schrieb es George Santayana in seinem Buch „The Life of Reason.“

Mit dem heutigen Gedenken zum 83. Jahrestages der November-Pogrome von 1938 mahnen wir den unmenschlichen Ereignissen in der Reichspogromnacht und der NS-Schreckensherrschaft.
Wie der Shoa-Überlebende Primo Levi über seine Erlebnisse im Konzentrationslager Ausschwitz sagte: „Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen. Darin liegt der Kern dessen, was wir zu sagen haben.“

Besonders an diesen Tagen ist es wichtig ein Zeichen für mehr Menschlichkeit und ein friedliches Miteinander zu setzen und sich gegen Antisemitismus und Rassismus zu widersetzen. Die Morde des #NSU und der Mord an #WalterLübcke, der antisemitische Anschlag auf die Synagoge in #Halle sowie der rechtsterroristische Anschlag in #Hanau zeigen, in welche Richtung wir steuern. Umso wichtiger ist es als Zivilgesellschaft laut und deutlich gegen #Antisemitismus und #Rassismus Stellung zu beziehen, nicht nur an Tagen wie heute, sondern 365 Tage im Jahr.
Geht mit offenen Augen durch eure Stadt und stolpert über die Messingsteine mit eingravierten Namen und Jahresdaten. Hinter jedem Menschen steht ein echtes Leben und ein Schicksal. Dies sollte uns immer wieder ins Bewusstsein gerufen werden und uns mahnen nicht gleichgültig mit den Geschehnissen umzugehen.

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